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Sicherheitsstandards von Strahlenschutztoren

Um die Sicherheitsstandards von Strahlenschutztoren  zu erfüllen,  muss im europäischen Wirtschaftsraum und in der Schweiz die Richtlinie 2006/42/EG (Maschinenrichtlinie) für kraftbetätigte Türen und Tore zwingend erfüllt werden. In Deutschland wird diese durch das Produktsicherheitsgesetz umgesetzt (ProdSG). Um mit einem Strahlenschutztor die Forderungen des Produktsicherheitsgesetz zu erfüllen, müssen die Forderungen der Leitnorm EN 13241 und der in dieser Norm genannten Normen erfüllt werden.

Um teure Ausfallzeiten und ggf. ein Erlöschen Ihres Versicherungsschutzes zu verhindern, sollten Sie prüfen, ob Ihr Strahlenschutztor die nachfolgenden (wichtigen) Forderungen erfüllt.

  • Es müssen Sicherungsvorrichtungen vorgesehen sein, welche ein Quetschen, Scheren, Umstoßen und Einziehen und damit verbundene Knochenbrüche oder Quetschungen des Kopfes verhindern.
  • Hauptsicherheitseinrichtung dieser schweren Tore ist die Begrenzung der Betriebskräfte. Hierbei müssen die Vorgaben gemäß der Norm DIN EN 12453, die Betriebskräfte unter 400 Newton während der ersten 0,75 Sekunden und anschließend unter 150 Newton, eingehalten werden.
  • Die anzuwendende Produktnorm EN 13241-1 fordert eine Erstprüfung der Betriebskräfte durch eine anerkannte Prüfstelle. Ein Protokoll der gemessenen Betriebskräfte des eingebauten Tors, ist dem Kunden mit den unten aufgeführten Dokumentationsunterlagen auszuhändigen.
  • Berührungslos wirkende Schutzeinrichtungen wie Lichtgitter oder Anwesenheitssensoren können eine zusätzliche Sicherheit gewähren. Berührungslos wirkende Schutzeinrichtungen können eine fehlende Begrenzung der Betriebskräfte nicht kompensieren. Siehe „Warum berührungslos wirkende Schutzeinrichtungen nicht eine fehlende Begrenzung der Betriebskräfte kompensieren können“
  • Die mechanische Lebensdauer eines Tores muss bei Durchführung der vorgeschriebenen Wartungsmaßnahmen für eine bestimmte Anzahl von Betriebszyklen, sichergestellt sein. Wir bemessen unsere Tore auf eine Dauerfunktionsfähigkeit von 15 Jahren. Auch für die Trag- und die Befestigungselemente werden durch uns dynamische Nachweise geführt.
  • Das Strahlenschutztor muss auch im Falle eines Stromausfalles, des Bruches einer Aufhängung oder eines Rades, zu öffnen sein.
  • Bei Außenanwendungen muss der Hersteller Windlasten und den Wärmedurchgangskoeffizienten des Torblattes berücksichtigen.
  • Die elektromagnetische Verträglichkeit in Bezug auf die EMV – Richtlinie muss gegeben sein.
  • Nach der Nutzer – Einweisung ist dem Betreiber der Toranlage eine Betriebsanleitung nach DIN EN 62079, eine Anleitung für die regelmäßige Wartung, ein Prüfbuch, eine Ersatzteilliste, alle die Türe betreffenden Stromlaufpläne, sowie die Konformitätserklärung über die Einhaltung aller sicherheitsrelevanten Vorschriften, zu übergeben.
  • Bestandstore welche die Betriebskräfte nicht einhalten können unterliegen keinem Bestandsschutz. Siehe: „Bestandsschutz von Strahlenschutztoren“

Eine Überprüfung durch den TÜV hat ergeben, dass alle unsere Tore die Forderungen der Maschinenrichtlinie erfüllen.


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Georg Berdel GmbH
Dornhofstrasse 29
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