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Referenzprojekt:

Experimentierhütten für einen freien-Elektronen-Laser in Hamburg

Wir erhielten den Auftrag über die Planung und Ausführung von Experimentierhütten, in welchen wissenschaftliche Experimente mit Röntgenlaserblitzen durchgeführt werden sollen. Die Kabinen bestehen aus einer Stahltragkonstruktion, mit einer Abschirmhaut aus Stahl – Blei – Stahl - Sandwichprofilen gegen die entstehende Röntgenstrahlung.

Als Kunden - Anforderungsprofil, für die Experimentierhütten, waren nachfolgende Prämissen umzusetzen:

Erstellen von drei zusammenhängenden Experimentierhütten mit einer Gesamtlänge von 43 m, einer Spannweite bis 7,5 m und einer Höhe bis 4,6 m.

Aufstellung der statischen Berechnung durch uns.

Da es sich bei Forschungseinrichtungen um einen Sonderbau im Sinne der Bauordnung handelt, müssen alle statischen Berechnungen durch einen unabhängigen Prüfingenieur freigegeben werden.

Herstellung eines lückenlosen Strahlenschutzes, mit Bleistärken bis zu 19 mm.

Erstellung von statisch einwandfreien und trotzdem strahlendichten Lasteinleitungspunkten, für die sich auf den Dächern der Experimentierhütten befindlichen Kontrollhütten.

Erstellung von bauaufsichtlich nachweisbaren und hoch ausgelasteten  Knotenpunkten des Stahltragwerks, welche keine Vouten und Blechüberstände aufweisen dürfen, um die vielen Medienleitungen und die Strahlenschutzhaut nicht zu unterbrechen.

An zwei Stellen soll die Decke herausnehmbar, als Einbringöffnung, konstruiert werden.

Bautoleranz der Gesamthütten < 5 mm, da sich die Hüttenkonstruktion in eine extrem platzsparend geplante Gesamtbebauung einfügt.

Die Hütten bekommen 5 Zugänge, welche mittels Strahlenschutztoren verschlossen werden müssen. „Sicherheitsstandards von Strahlenschutztoren“

Die Hütten müssen mit 3 Kranbahnen ausgestattet werden.

Schaffung von Labyrinthkonstruktionen für die strahlendichte Durchführung von Medien zur Versorgung der Experimentierhütten.

Während der Planungsphase wurden nachfolgende Schritte durch uns vorgenommen:

Entwicklung eines statischen Tragwerkes, welches die Lasten einerseits sicher aufnimmt, die innere Nutzung nicht einschränkt und den lückenlosen Strahlenschutz nicht beeinträchtigt.

Ausarbeitung und Dimensionierung von Knotenpunkten und Lasteinleitungspunkten, welche einerseits die Lasten übertragen, die innere Nutzung nicht einschränken und den lückenlosen Strahlenschutz nicht einschränken.

Strahlendichte Verschachtelung der Ecken der Experimentierhütte.

Komplette Ausarbeitung der Stahlbaukonstruktion und Strahlenschutzkonstruktion in CAD.

Striktes Qualitätsmanagement während der Herstellungs- und Montagephase.

Striktes Projektmanagement mittels MS Project, zur Umsetzung der kurzen Lieferfristen.

Eigenschaften des Einbauzustandes:

Max. Abmessungen LXHXB 43 x 4,6 x 7,5 m
Gewicht: 200 t, bestehend aus je 100 t Stahl und 100 t Blei
Material: Stahl S235JR und Blei
Fertigungstoleranz des Stahlbaus: 5 mm
   
   
Außenansicht Kabinen
Medienschleusen
Strahlenschutztor
Kragarme durchdringen die Abschirmung
Zwischenebene
Verbleite Lüfterschleuse
Begeh- und herausnehmbare Decke der Hütte
Hütte innen
Hütte innen
Deckenkräne

Die Abnahme erfolgte pünktlich ohne Mängel

Wir bedanken uns für die herausragend gute Zusammenarbeit

mit den Projektverantwortlichen des Bauherren, der European XFEL GmbH

und der Bausteuerung und Überwachung durch die Firm WTM Engineers


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